Spätere Rente auf dem Bau

Erhebungen der SOKA-BAU, die Sozialkassen der Bauwirtschaft, haben ergeben, dass das Renteneintrittsalter der Beschäftigten am Bau in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Zurückzuführen ist dies auf die zunehmende Bedeutung der Regelaltersrente.

baubranche - maurer

Immer mehr Handwerker arbeiten länger. Im Durchschnitt geht ein Arbeiter mit 63,9 Jahren in Rente. (Foto: SOKA-BAU)

Anstieg des Rentenzugangsalters

Das Rentenzugangsalter von gewerblich Beschäftigten am Bau lag 2015 bei 63,9 Jahren und von männlichen Arbeitnehmern in Westdeutschland bei 64 Jahren. Noch im Jahr 2000 lag die Differenz beider Werte bei rund einem Jahr. Es ist somit eine Annäherung des Renteneintritts in der Baubranche und im westdeutschen Schnitt festzustellen. „Insbesondere liegt dies an der steigenden Bedeutung der Regelaltersrenten. Deren Anteil hat sich in der Bauwirtschaft zwischen 2000 und 2015 deutlich von 3 % auf rund 24 % erhöht“, stellt die SOKA-BAU fest, sodass Beschäftigte am Bau später in Rente gehen. Gründe hierfür können unter anderem im verbesserten betrieblichen Gesundheitsmanagement liegen.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Arbeit in der Baubranche besonders belastend für die Gesundheit ist. Wodurch auch der höhere Anteil der Erwerbsminderungsrenten am Bau, der im Jahr 2015 um 23 Prozent höher war als bei männlichen deutschen Arbeitnehmern, zu erklären ist.

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