STEIN-Filmtipp: Vier Kolossalfiguren für das Humboldt Forum

Die Neuschöpfungen Glaube, Liebe, Hoffnung und Gebet sind nun im Eosanderportal des Berliner Schlosses installiert – ein Video zeigt den Einbau.

Die Neuschöpfungen Glaube, Liebe, Hoffnung und Gebet. Foto: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Magnus Pölcher
Die Neuschöpfungen Glaube, Liebe, Hoffnung und Gebet. Foto: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Magnus Pölcher

Das Eosanderportal des Berliner Schlosses hat vier Postamente. Deshalb bekamen die drei Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung einst die Kolossalfigur „Gebet“ zur Seite gestellt. Die Originale der ab 1886 gefertigten, rund drei Meter großen Kolossalfiguren aus Sandstein waren verloren gegangen. Die vier Neuschöpfungen wurden also allein mit der Hilfe von Fotografien angefertigt.

 

Der Berliner Bildhauer Kai Röttger schuf „Glaube“. Bildhauer Jürgen Schmidt fertigte „Gebet“. Von Bildhauer Ralf Lukoschek stammt „Hoffnung“ und von den Sächsischen Sandsteinwerke „Liebe“. 

Nach mehr als 70 Jahren sind die Kolossalfiguren nun an dem für sie angedachten Platz eingebaut. Die Stiftung Humboldt Forum hat kürzlich außerdem bekannt gegeben, zeitlich wieder auf Kurs zu sein: Wegen Corona gab es Verzögerungen auf der Baustelle. Dennoch soll das Berliner Schloss wie geplant 2020 fertig werden.