eignet sich aber auch sehr gut

Die Golf Lodge Andreus in St. Martin im Passeiertal ist ein neugeschaffenes Premium-Reiseziel für Freunde des alpinen Golfsports mit Freude an Spa und einem Faible für gestalterische Details. Der erst im April 2017 eröffnete Fünf-Sterne-Familienbetrieb ist reich an interessanten Natursteininstallationen.

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Premium-Hotellerie umrahmt von Bergen: Die Golf Lodge Andreus im Passeiertal liegt in direkter Nähe eines Golfplatzes, eignet sich aber auch sehr gut, um einfach nur zu entspannen. (Foto: Andreus Resorts)
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Vier Naturstein-Oberflächenbearbeitungen im Spiel mit Lichtinstallationen: Das Raumkonzept des Entspannungsbereichs im Spa. (Foto: Andreus Resorts)
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Echtes Kunstwandwerk: In den Öberflächenbearbeitungen rigato, gestockt, satiniert und Sägeschnitt erzeugen die Jura-Grey-Natursteinelemente eine starke Plastizität. (Foto: Bagnara)
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Stilvoll angerichtet: Mystic Grey, ein brasilianischer Granit, trägt die Frühstückskreationen. Der Tresen rechts besteht aus Laaser Marmor. (Foto: Andreus Resorts)
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Die Drinks an der Bar werden auf Jura Grey mit sechs Zentimetern Bruchkante serviert. (Foto: Andreus Resorts)
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Stein am Bett: Die Nachttische in Monolith-Optik bestehen aus Passeier-Gneis-Granat-Platten, die unauffällig auf Gehrung verklebt wurden. (Foto: Andreus Resorts)
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In sich stimmig: Passeier Gneis Granat kommt nicht nur als Nachttisch zum Einsatz: Aus ihm bestehen auch die Waschbecken und er wurde als besonders Detail dem Wandputz beigemengt. (Foto: Andreus Resorts)
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Design in Stein: Das Logo der Andreus Golf Lodge erstrahlt am Empfangstresen aus Jura Grey mit urtypischer Kruste. (Foto: Andreus Resorts)

Ein neues Kleinod für Genießer schmiegt sich im Passeiertal an eine Bergflanke in direkter Nähe des 18-Loch-Golfplatzes Passeier.Meran. Neben Sport, Spa und stilvollem Speisen ist hier auch allerhand für Natursteinfans geboten. Die Idee der Hoteliersfamilie Fink zu dem intimen, kleinen Luxushotel mit seinen nur 30 Suiten wurde insgesamt von G22 Projects geplant und zusammen mit Archifaktur innenarchitektonisch definiert. Eine besondere Rolle im Ensemble kommt dabei Natursteininstallationen zu, die an unterschiedlichsten Punkten der Innenräume teils dezente, teils spektakuläre Akzente setzen.

„Bei der Auswahl der Steine und der Platzierung in den Räumen ging es darum, ganz besondere Hingucker zu schaffen“, erinnert sich Philipp Bagnara, Geschäftsführer des traditionsreichen Südtiroler Natursteinunternehmens Bagnara, das in engem Dialog mit den Projektverantwortlichen die Steinausstattung durchführte. Die ersten dieser Designelemente begegnen einem im Foyer. Der Tresen an der Rezeption vermittelt den Eindruck eines Monolithen aus Jura Grey, Front und Desktop wurden jedoch kunstfertig aus Platten auf Gehrung zusammengeklebt. An der Stirnseite zeigt er eine urtypische Kruste, die Oberseite ist satiniert. Die sechs mal drei Meter lange Bar nebenan besteht ebenfalls aus satiniertem Jura Grey mit imprägnierter, satinierter Oberfläche und sechs Zentimetern Bruchkante. Im Zentrum des Foyers wird dieses Material nochmals als Kaminabdeckung aufgenommen.

Von der Eingangshalle erreicht man den Frühstücksbereich. Hier ruhen die Speisen auf Platten aus Mystic Grey, einem dunklen Granit aus Brasilien. Die Oberfläche ist imprägniert und satiniert, unter der drei Zentimeter dicken Platte verläuft eine Kühlschnecke, um das Büffet frisch zu halten. In diesem Raum befinden sich zudem ein Tresen und Trinkbrunnen aus edlem Laaser Marmor, die Front grob gespitzt, die Seiten satiniert. Hinter einer Panoramascheibe schließt die offene Küche an, in welcher die Gäste sogar Snacks zu sich nehmen können, während sie den Köchen beim zaubern zusehen dürfen. Die Oberflächen hier bestehen aus Pannonia Grün, einem widerstandsfähigen schönen Stein aus dem Burgenland.

Auf der anderen Seite der Eingangshalle gelangt man ins Spa. Der Ruhebereich mit Galerie ist durch eine eindrucksvolle Wand- und Deckeninstallation von Jura Grey geprägt. Die einzelnen Natursteinpanele sind in vier Versionen bearbeitet, was eine enorme plastische Wirkung erzeugt: Satiniert, gestockt, rigato und im Sägeschnitt generiert die Verkleidung zusammen mit dem Lichtspiel ansprechende Plastizität.

Lokales Material findet sich in den Suiten selbst: Passeier Gneis Granat, ein robuster Naturstein aus Südtirol, der kleine rote Halbedelstein-Einschlüsse aufweist. Hinter den Betten erscheint der schwere Werkstoff als fulminanter Nachttisch in Monolith-Optik. Auch hier wurden trickreich Platten auf Gehrung verklebt. Die Oberseite ist satiniert, die Seiten sind geflammt und leicht gebürstet. Weil er ideal zu den anderen Designelementen Holz und Leder passt, findet sich dieser Stein auch unter den freistehenden Badewannen als Bodenbelag und im Sanitärbereich als Waschbecken. Doch die speziellste Idee zum Natursteineinsatz fällt vielleicht gar nicht allen Gästen gleich ins Auge, obwohl sie davon umgeben sind: Zerriebener Passeier Gneis Granat wurde dem Wandputz der Zimmer beigemischt.

Mehr zu interessanten Natursteininstallationen in Südtiroler Hotels lesen Sie im aktuellen STEIN 09/17 im Zuge des ersten Teils unserer Serie “Italiens Klassiker”.

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