Attraktivität dank Keramik

Stein Magazin
Bild: Tile of Spain/Zyx

Bild: Tile of Spain/Zyx

Bei der Renovierung des Zuhauses setzen wir mit keramischen Fließen vielfältige Akzente. Hier gibt es Tipps, Ideen und Informationen für die optimale Umsetzung.

Irgendwann ist es an der Zeit, dem Zuhause einen neuen Look zu verleihen. Um bei diesem persönlichen Projekt ein attraktives Ergebnis zu erzielen, braucht es das richtige Material. Genau hier kommen keramische Fliesen ins Spiel, denn sie bieten hinsichtlich der Gestaltung eine ganze Reihe von Vorteilen.

Neben der riesigen Farb-, Muster- und Formatvielfalt sowie den unterschiedlichen Oberflächen- und Designvarianten punkten sie mit ihrer natürlichen Note. Zudem sind die Fliesen wiederverwertbar, widerstandsfähig, pflegeleicht und feuerfest. Hier einige praktische Tipps, kreative Ideen und wertvolle Informationen rund um Keramikfliesen, mit denen unser Zuhause in neuem Glanz erstrahlt:

Bild: Tile of Spain/Zyx

Die Umwelt stets im Blick

Heutzutage ist eines der Grundprinzipien bei der Renovierung der eigenen vier Wände, auf Nachhaltigkeit zu setzen. Keramische Wandfliesen sind dabei die optimale Wahl, denn sie bestehen zu 100 % aus natürlichen Bestandteilen. Aufgrund der widerstandsfähigen Oberflächen minimieren sich zudem die Wartungskosten. So entsteht ein gesundes Wohnumfeld, von dem Mensch und Umwelt gleichermaßen profitieren.

Bild: Tile of Spain/Brancos Ceramics

Lichteffekte setzen

Verwenden wir zur Raumgestaltung Keramik, gewinnt auch die Beleuchtung – ob natürlich oder künstlich – an Bedeutung. Denn das Material macht sich die Eigenschaften des Lichts zunutze und trägt dadurch dazu bei, Räume großzügiger erscheinen zu lassen. Durch ihre polierten oder glasierten Oberflächen haben die Fliesen außerdem eine ganz eigene „Leuchtkraft“ und steigern dadurch die Attraktivität des Zuhauses auf ganz besondere Weise.

Bild: Tile of Spain/Bestile
Bild: Tile of Spain/Baldocer

Spiel mit Volumen und Texturen

 

Keramische Wandfliesen mit Reliefs sind ein Beispiel dafür, wie unterschiedliche Volumen das Raumgefühl beeinflussen können. Die visuellen Effekte sind sehr vielfältig: Sie ersetzen Linearität durch Bewegung und rufen durch Berührung Bilder hervor. Kombiniert man diese Stücke mit glatten Oberflächen, schafft man zudem spannende Kontraste im Raum.

Bild: Tile of Spain/Land Porcelanico
Bild: Tile of Spain/Natucer

Unendliche Farbvielfalt

 

Die Farbe hat entscheidenden Einfluss auf das Gefühl, das ein Raum vermittelt. Deshalb sollte man sich vor der Wahl einer Farbkombination immer Gedanken über den Stil machen, den man kreieren möchte. Durch die Farbvielfalt, die wir in den Keramikkollektionen finden, lässt sich jede Farbkomposition verwirklichen, die zum individuellen Einrichtungsstil passt.

Bild: Tile of Spain/Roca
Bild: Tile of Spain/Roca

Einzigartige Designs

Mit der Wahl der Farbe, der Form oder der Ausführung der Fliesen geben wir unserem Zuhause eine ganz persönliche Note. Doch das ist noch nicht alles: Unter den unendlichen ästhetischen Möglichkeiten, die Keramikfliesen bieten, finden wir Fliesen mit Grafiken und Mustern, darunter Blumenmotive, Damaste, geometrische Muster sowie digitale oder orientalische Inspirationen. Keramik setzt keine Grenzen, alle erdenklichen Designs sind möglich und machen unser Zuhause einzigartig und originell.

Bild: Tile of Spain/Grespania
Bild: Tile of Spain/Mainzu

Ausgleich zwischen den Räumen

 

Dank der Vielseitigkeit von keramischen Fliesen können wir Räume individuell gestalten und damit ein Gleichgewicht zwischen privatem Refugium und gemeinschaftlichen Bereichen schaffen. Ob Küche, Bad, Spiel-, Schlaf- oder Ankleidezimmer, ob Wohn- oder Essbereich – wir kreieren alle Räume so, dass unser Zuhause zum Wohlfühlort für die ganze Familie wird.

Bild: Tile of Spain/Undefasa
Bild: Tile of Spain/El Barco

 

Weitere Inspirationen aus der Welt spanischer Fliesen sowie die kostenlose Vorteilsbroschüre gibt es unter tileofspain.de

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Kurzfristig noch bewerben: 14. Internationale Bildhauerwerkstatt soll auch 2020 stattfinden

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Nach menschlichem Ermessen tun sie alles, so versichern die Veranstalter der Internationalen Bildhauerwerkstatt (BHW) im Steinbruch “Am Krabatstein”, damit die Veranstaltung auch im Coronajahr vom 24. August bis 06. September stattfinden kann. Zudem erinnert man ganz aktuell daran, dass Bewerbungen um eine Teilnahme schon bis kommenden Sonntag, den 31. Mai 2020 eingegangen sein müssen.

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Bei der Internationalen Bildhauerwerkstatt 2019 in Nebelschütz schuf Herrmann Geschaider aus Bulgarien diesen prächtigen Fächer aus „Miltitzer Granit“. Foto: steinleicht e. V.
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Rückblick auf die mythische Gestalt, die nicht zurückblicken durfte: Diese Orpheus-Büste schuf Volodomir Kochmar aus der Ukraine ebenfalls aus „Miltitzer Granit“ anno 2018. Foto: steinleicht e. V.
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Arbeit in Eiche: Die 2018er Skulptur „Wolfsfrau“ der Künstlerin Katharina Günther aus Halle/Saale. Foto: steinleicht e. V.
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Der „Ferro-Man“ und sein Vater: Petr Gerych aus Tschechien mit seinem metallenen Kunstwerk von der Internationalen Bildhauerwerkstatt zu Nebelschütz im Jahr 2019. Foto: steinleicht e. V.

Die Internationale Bildhauerwerkstatt im Steinbruch “Am Krabatstein” bei Miltitz ist seit 2006 fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Gemeinde Nebelschütz in der Oberlausitz und zieht regionale, nationale sowie internationale Künstlerinnen und Künstler an. In diesem Jahr soll das zweiwöchige Symposium am 24. August beginnen und am 6. September mit einer Finissage abgeschlossen werden.

Bei den vergangenen 13 Ausgaben entstanden Skulpturen aus Hartgestein, Sandstein, Holz aber auch Metall. Im Zentrum des zweiwöchigen Symposiums stehen zum einen der am Standort natürlich vorkommende “Miltitzer Granit” (petrografisch ein Granodiorit), aber auch Holz und Metall bzw. Kombinationen aus den drei Materialien sowie Licht und Klanginstallationen. Künstler und Künstlerinnen können sich noch bis zum 31. Mai 2020 mit einer aussagekräftigen Ideenskizze um die Teilnahme zu bewerben. Das zweiwöchige Symposium beginnt am 24. August 2020 und endet am 6. September 2020 mit einer Finissage. Die Werkstoffe “Miltitzer Granit” (max. H=1.200 mm x B=1.200mm x T=600 mm, Metall (keine Beschränkungen) und Holz max. H = 2.000 mm) werden zur Verfügung gestellt, die Werkzeuge sind selbst mitzubringen. Auf Anfrage – und falls vorhanden – können bestimmte Werkzeuge vom Veranstalter geliehen werden. Bildhauer, die mit dem örtlichen Hartgestein arbeiten, erhalten je eine hochwertige große und kleine Trennscheibe gestellt.

Die Künstler und Künstlerinnen erhalten 1.000 Euro Honorar, darin sind Reisekosten enthalten. Alle im Rahmen der Bildhauerwerkstatt entstandenen Skulpturen sind Eigentum des Veranstalters, bei Verkauf erhält der Künstler 40 Prozent des Verkaufserlöses, die übrigen 60 Prozent werden für die Vorbereitung und Durchführung der kommenden Bildhauersymposien verwendet. Das Symposium und die entstandenen Kunstobjekte werden dokumentiert. Details zu Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände des Steinbruchs und den Anforderungen an die Bewerbungen entnehmen Sie diesem PDF der Veranstalter: http://www.stein-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2020/05/Ausschreibung-BHW.dt_.pdf

Wichtig: Die vollständigen Bewerbungen müssen noch bis zum 31. Mai 2020 eintreffen, entweder via E-Mail an mail@steinleicht.de oder postalisch an
Veranstalter & Projektmanagement der 14. Bildhauerwerkstatt 2020
Steinleicht e.V., Hauptstraße 9, 01920 Nebelschütz

Zur Homepage des veranstaltenden Vereins: https://steinleicht.de

Steinschnuppern in München

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Das städtische Berufsschulzentrum Thomas Wimmer für das Bau- und Kunsthandwerk an der Luisenstraße in München öffnete am 20. Juli 2017 seine Steinmetz- und Holzbildhauerwerkstätten für die Öffentlichkeit, wobei explizit Klassen allgemeinbildender Schulen angesprochen wurden. Die Möglichkeit zum Blick hinter die Kulissen der präsentierten Berufe erfreute sich regen Interesses.

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Station Steinbearbeitung: Die Bildhauerin Dana Knop zeigt externen Schülerinnen und Schülern das Schrifthauen. (Foto: Michael Senn)
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Hartmut Hintner, Gestaltungslehrer für Steinmetze und Steinbildhauer, erläuterte einer Schulklasse Exponate der diesjährigen Sommerausstellung der Münchner Schulen an der Luisenstraße. (Foto: Michael Senn)
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Auf den Gängen des ersten Stockwerks durften sich Interessierte in Kalligraphie versuchen. (Foto: Michael Senn)

Hartmut Hintner, Gestaltungslehrer der Steinmetze und Steinbildhauer, stand inmitten seines Publikums und erläuterte die Beiträge der diesjährigen Sommerausstellung. Eine Führung, um etwaige künftige Schüler über das Ausbildungsangebot im Schulkomplex an der Luisenstraße für Holzbildhauer, Goldschmiede, Steinmetze und Steinbildhauer zu informieren. Nach dem allgemeinen Teil wurden die Klassen aufgeteilt und durften in kleineren Gruppen in insgesamt fünf Werkbereichen ihre Fähigkeiten ausprobieren. Neben den etablierten Stationen Steinbearbeitung und Holzschnitzen gab es diesmal auch Kalligraphie, das Schriftzeichnen, sowie eine Druckwerkstatt und die Möglichkeit, das Ziselieren von Bronze zu entdecken. Hartmut Hintner: “Unsere Schüler zeigen Interessierten, wie wir hier arbeiten. Außerdem können die Besucher selbst ausprobieren, wie man Stein bearbeitet oder Holz schnitzt. Uns geht es darum, Berufsmöglichkeiten aufzuzeigen und unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.” Deshalb hat Schulleiter Hans Seger Gymnasien, Real- und Mittelschulen in München und Umgebung angeschrieben und deren Abschlussklassen sowie Flüchtlingsklassen zum Tag der offenen Werkstatt eingeladen. Das Konzept gefiel, viele Zusagen trafen ein. Hintner freute sich: “Außerdem kamen viele Jugendliche der umliegenden Schulen vorbei und natürlich auch unsere Ehemaligen.”

In der erstmals eingerichteten Druckwerkstatt hatte sich Barbara Quintus mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein Programm überlegt, das auch Ungeübte bewältigen konnten. “Hier sollen schöne Ergebnisse mit wenig Aufwand erzielt werden”, erklärte sie. Das gelang z. B., indem ein mit Farbe getränkter Faden zwischen zwei Blättern herausgezogen wurde, die mittels einer Druckplatte zusammengepresst waren. Der Zuspruch bestätigte den Ansatz von Quintus – die Druckwerkstatt kam super an.

An der Station Steinbearbeitung konnten Schriften gehauen und verschiedene Handwerkszeuge an einem Muschelkalkblock ausprobiert werden. Hier zeigten sich die Besucher der offenen Werkstatt jedoch etwas passiver: Die Ehrfurcht vor dem Material schien hoch. Viele sahen lieber Bildhauerin Dana Knop zu, wie sie Hieb für Hieb Buchstaben in die Jurakalksteinplatte gravierte, während die für Steinbearbeitung typischen Hammerschläge erschallten.