50 Jahre Ardex Österreich

Seit 50 Jahren gibt es den Bauchemieanbieter Ardex auch in Österreich. Das Jubiläum feiert die Firmengruppe mit einer Tour durchs Land.

ARDEX
Die österreichische Firmenzentrale in Loosdorf nahm 1993 den Betrieb auf. Foto: ARDEX

Ardex Österreich feiert 2018 seinen 50. Geburtstag. Im Zuge des Jubiläums gibt es eine Kooperation mit Christian Redl, dem zehnfachen Weltrekordhalter im Freitauchen. Er begleitet das Unternehmen auf seiner Jubiläumstour „50 Jahre Ardex – 50 Jahre beste Verbindungen“ durch Österreich. Außerdem touren ein VW Bulli aus dem Gründungsjahr 1968 sowie eine Rockabilly-Band mit.

Die österreichische Zweigstelle war nicht die erste Dependance des deutschen Unternehmens, ist heute, 50 Jahre später, aber eine der erfolgreichsten – unter anderem mit 30 Prozent Marktanteil im Bereich Fliesenkleber und Spachtelmassen. Ein wichtiger Entwicklungsschritt ist 1993 der Bau der Produktionsanlage am heutigen Standort in Loosdorf. Der ist auch unter ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten gewählt, denn einen seiner Hauptrohstoffe, den Quarzsand, bezieht der Bauchemiehersteller aus der nahegelegenen Region Melk, einem der größten Quarzsandvorkommen Mitteleuropas.

Noch mehr ökologische Produkte entwickeln

„Überhaupt ist die Nachhaltigkeit der wichtigste Trend für die gesamte Baubranche“, glaubt Ardex-Österreich-Geschäftsführer Dr. Gunther Sames. Das Unternehmen forscht und entwickelt seit den 80er Jahren an ökologischen Systemlösungen für alle Produktgruppen. Dafür arbeitet die österreichische Niederlassung eng mit der deutschen Mutter zusammen und nutzt die Erkenntnisse des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Witten. Weltweit kooperieren die Dependancen bei übergreifenden Projekten, Ardex Österreich arbeitet etwa in Projekten zu Nachhaltigkeit und digitalen Strategien mit.

Und betreut inzwischen den gesamten ost- und südosteuropäischen Markt mit 22 Ländern, einschließlich Polen und Italien. 2011 eröffnete die Firmengruppe eine Produktionsanlage in der Nähe von Istanbul.

Den osteuropäischen Markt im Fokus

Besonders dort, in der Türkei, sieht das Unternehmen großes Marktpotential und schmiedet Wachstumspläne. Die Regierung versucht, über hochwertige Angebote im Tourismus das Image des Landes zu verbessern. Der Baubranche kommt das zu gute. „Auch Russland ist ein spannender Markt“, sagt Sames. In der neuen Eliteuniversität Skolkovo wurde beispielsweise eine Fläche von rund 7.000 Quadratmetern mit Pandomo gestaltet.

Lesen Sie mehr zur österreichischen Natursteinbranche in unserem Spezial in der STEIN-Ausgabe 4/2018.