Auge in Auge mit schmutzigen Löwen

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Kärcher entfernt am Südturm des Berliner Doms Ablagerungen und Verkrustungen aus Ruß

Kärcher unterstützt im Rahmen seines Kultursponsoring-Programms die Sanierung des Berliner Doms und reinigt den Südturm.

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Kärcher entfernt am Südturm des Berliner Doms Ablagerungen und Verkrustungen aus Ruß, Gummiabrieb und Staub. Foto: Kärcher
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Gereinigt wird mit substanzschonendem Niederdruck-Partikelstrahlverfahren mit Aluminiumsilikat-Strahlmittel. Foto: Kärcher
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Das Kultursponsoring von Kärcher ist Teil einer großangelegten Fassaden-Sanierung des Doms. Foto: Kärcher
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Blaue Stunde am „Eingangstor“ zur Museumsinsel in Berlin. Foto: Kärcher

Aufwendig, aber substanzschonend

Die Reinigungsexperten von Kärcher rücken in bis zu 40 Metern Höhe jahrzehntealtem Schmutz am großen Südturm des Berliner Doms zu Leibe. Die Arbeiten finden im Rahmen einer umfassenden Sanierung der Fassade statt und dauern rund vier Wochen. Kärcher entfernt Ablagerungen und Verkrustungen aus Ruß, Gummiabrieb und Staub, die sich auf dem Sandstein abgelagert haben. Dabei kommt das Niederdruck-Partikelstrahlverfahren zum Einsatz: Aus einem Abstand von 10 bis 20 Zentimetern und mit einem Oberflächendruck von 0,5 bis 1 bar tragen die Spezialisten, ausgestattet mit Atemschutzmasken und Schutzanzügen, die Schmutzschichten mit einem Aluminiumsilikat-Strahlmittel ab.

Das Landesdenkmalamt hat die Methode festgelegt und bei Voruntersuchungen bestätigt. “Das Verfahren ist zwar sehr aufwendig und zeitintensiv, zugleich aber sehr wirksam und substanzschonend”, erklärt Kärcher-Projektleiter Nick Heyden, der die Arbeiten vor Ort koordiniert. 


Vor rund zwei Jahren wurden die Fassadenschäden am Dom entdeckt (siehe STEIN-Artikel). “Sie sind unter anderem durch Ruß, Regen und Abgase entstanden. Zudem hat eindringendes Regenwasser das Gemäuer und die Sandstein-Substanz verschiedener Schmuckelemente und Figuren stark beeinträchtigt”, sagt Baudenkmalpflegerin Damaris Gorrissen. Die im Zuge des Wiederaufbaus aufgebrachte Hydrophobierung tat das Übrige und soll weichen: “Die Fassade wird so diffusionsoffener. Dadurch kann sie eindringende Feuchtigkeit besser und gleichmäßiger abgeben.”

Im vergangenen Jahr hat die Domgemeinde mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in einer gemeinsamen Kampagne für die Fassadensanierung Spenden in Höhe von 167.000 Euro eingeworben. Insgesamt benötigt die Gemeinde 1,6 Millionen Euro für die Sanierung. Der Berliner Dom ist eine der größten evangelischen Kirchen Deutschlands. Er beherbergt mit der Hohenzollerngruft die Grabstätte zahlreicher Mitglieder der brandenburgisch-preußischen Kaiserdynastie des Hauses Hohenzollern. Materialseitig wurde Warthauer, Friedersdorfer und Wünschelburger Sandstein verbaut.

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Fit für die VOB/A: Seminar am 26. Juni 2018 in Lübeck

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Vor der Sommerpause bietet die Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein der IHKs und HWKs noch ein Seminar an, das sich mit Ausschreibungen und Angeboten auf Grundlage der aktuellen Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) beschäftigt.

Referent Oliver Schubert, Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Leiter Fachgruppevergabe und Vertragswesen, wird die aktuellen Regelungen anhand der Formblätter des Vergabehandbuchs für Baumaßnahmen des Bundes (VHB) zugrunde legen. Das Seminar richtet sich sowohl an Vergabestellen als auch an (Bau-)Unternehmen, die bereits im öffentlichen Markt aktiv sind, Fehler in Angeboten vermeiden und sich erfolgreicher an Ausschreibungen beteiligen wollen. Weitere Inhalte des Seminars betreffen die Rechtsgrundlagen des VOB-Vergabeverfahrens 2018, insbesondere das Landesrecht Schleswig-Holstein. Die Wahl der Vergabeart bzw. die Voraussetzungen für den Beginn des Verfahrens sind ebenso Thema wie der Ablauf des Verfahrens. Dazu gehören die Bekanntmachung und Vergabeunterlagen, Form und Inhalt der Angebote, Fristenplanung und -berechnungen, Prüfung und Wertung der Angebote sowie Informations- und Dokumentationspflichten.

Das Seminar findet am Dienstag, den 26. Juni 2018 von 10 bis 17 Uhr in der Handwerkskammer Lübeck statt.

Die Teilnahmegebühren betragen 150 Euro zzgl. MwSt. für teilnehmende Unternehmen aus Schleswig-Holstein und 190 Euro zzgl. MwSt. für teilnehmende Unternehmen außerhalb des Bundeslandes und der öffentlichen Hand sowie Vergabestellen. Seminarunterlagen und Verpflegung sind im Preis enthalten.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind auf der Website der Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein zu finden: www.abst-sh.de.

Europäisches Stein-Festival 2015

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Das europäische Stein-Festival fand 2015 in Straßburg statt. Vom 26. bis 28. Juni machten etwa 120 Steinmetze und -bildhauer aus 15 Ländern den Vorplatz der berühmten Kathedrale zu ihrem Arbeitsplatz. Zum Thema “Die Botschaft der romanischen Baumeister und der rheinischen Mystik” hauten sie Skulpturen aus Sandstein, die später ersteigert werden konnten.

Straßburg bot die perfekte Kulisse für die Arbeit am Naturstein, aber auch für die Nachwuchsarbeit. Denn im belebten Touristenort Straßburg fanden auch viele junge Leute ihren Weg zu den traditionellen Handwerkern. Martina Hartwich-Wolf von der Kunstgießerei Strassacker, Partner des Festivals, glaubt: “Gerade bedingt durch die Aufgabenstellung und deren Realisation haben einige junge Menschen Interesse an diesem Beruf gefunden.” Von Totenköpfen über Reliefs und Konsolen bis hin zu Fabelwesen reichten die Umsetzungen des Themas aus einem jeweils 20 x 30 x 30 cm großen Sandstein.

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Die Gewinner mit ihren Arbeiten. Foto: Konrad Lenz
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Weitere Impressionen vom Stein-Festival in Straßburg. Foto: Konrad Lenz
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Konrad Lenz
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Kunstgießerei Straßacker präsentierte die Vielfalt der Möglichkeiten der Verbindung von Bronze und Naturstein. Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Kunstgießerei Straßacker
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Foto: Konrad Lenz

Die besten Arbeiten unter den Skulpturen von Lehrlingen, Gesellen oder Meistern auf dem Stein-Festival in Straßburg wurden ausgezeichnet. Die Gewinner sind:

Milleniumspreis der Stadt Straßburg:
Ongky Wijana, Bali.

Meister:
1. Philippe Smith, Kanada
2. Danny Barber, Kanada
3. Nicolas Helmer, Frankreich

Steinmetzlehrlinge:
1.  Martin Kuster, Straßburger Münsterbauhütte / Frankreich
2. Dimitri Marquet, Frankreich
3. Lucas Finance, Frankreich

Steinbildhauerlehrlinge:
1. Gwendoline Barré, Frankreich
2. Tomas Petukauskas, Litauen
3. Richard Bossons, England