König lädt ein

Stein Magazin

Partner und Gastaussteller beraten zu großem Sortiment

Informieren und probieren lautet am 18. und 19. Mai dieses Jahres das Motto bei den König-Fachtagen, die ihre Pforten zwischen 9.00 und 18.00 Uhr öffnen werden. Der Maschinenspezialist hat in diesem Jahr ein neues erweitertes Ausstellungskonzept mit drei Themenwelten entwickelt, das die Bereiche Großkeramik, Sanierung und Urnengrab abdeckt.

Im Umfeld Großkeramik dreht sich alles um große Formate, wie sie verlegt werden und was bei der Verarbeitung zu beachten ist. Dazu gibt es Livevorführungen von zwei Fliesenlegermeistern sowie vom Spezialisten für Verlegeprodukte Codex. Nicht weit entfernt können Handwerker alle Fragen, die sich beim Sanieren, Modernisieren und Renovieren ergeben, klären. Im Bereich Urnengrab gibt die Firma König einen Überblick zu allen Fragestellungen rund um dieses immer wichtiger werdende Thema.

Ergänzend dazu gibt es einen Grabschmuck-Bereich, in dem interessante Neuheiten vorgestellt werden. Insgesamt werden über 60 Fachberater aus den unterschiedlichsten Bereichen den Besuchern für alle Fragen zur Verfügung stehen. In der Maschinenausstellung sind über zehn faszinierende Großmaschinen im Einsatz, deren Anwendungsspektrum von manuell bis CNC reicht: Brückensägen, Bearbeitungszentren, Kantenschleifmaschinen und die neue Wasserstrahlschneidanlage von Gmm. Die König-Techniker demonstrieren vor Ort alle Möglichkeiten der Maschinen und zeigen die zugehörige Software.

Auch die König-Großmaschinenpartner Gmm, Omag, Comandulli und Italmecc werden mit eigenen Beratern vor Ort sein. Ausgewählte Werkzeuge und Maschinen können während der zweitägigen Fachtage in der Live Arena auf Herz und Nieren geprüft werden. Lösungen von Omnicubed rund ums Transportieren und Versetzen runden das Live-Programm ab. Einen Schwerpunkt der Besuchertage bildet das Thema Oberflächenbearbeitung, wozu die König-Mitarbeiter verschiedene Möglichkeiten präsentieren. Wie Rexid-Werkzeuge optimal nachgeschliffen werden und der Besitzer lange Freude am Werkzeug haben kann, zeigt König in seinem Eigenproduktionsbereich.

An Gastausstellern sind die Firmen Flex, Eibenstock, Galeski, Lithofin und Akemi dabei. Auch fürs leibliche Wohl wird in Karlsruhe wieder gesorgt: Foodtrucks verwöhnen die Besucher der Hausmesse mit Burgern und Pasta. Für die kleinen Besucher gibt es Kinderbetreuung mit Aktivitäten wie Malen, Basteln, Kinderschminken sowie ein buntes Programm mit der Feuerwehr.

Weitere Informationen unter www.j-koenig.de

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Scuola di Scultura öffnet wieder

Stein Magazin
etwa Bildhauen für Fortgeschrittene und Gipsmodelle. Foto: Scuola di Scultura

Am Fuße des Marmorbergs im Tessiner Peccia geht’s wieder los. In Sommer-Kursen wie figürliches Modellieren und Bildhauen für Fortgeschrittene sind Plätze frei.

Im Mai startete die Scuola di Scultura ein Crowdfunding. Denn wegen Corona konnte sie monatelang lang weder Kurse anbieten noch Gäste empfangen. Das angestrebte Fundingziel von 50.000 CHF wurde weit übertroffen. Insgesamt kamen 93.724 CHF zusammen. Seit Anfang Juni gibt die Schule nun wieder Kurse.

In verschiedenen Kursen sind Plätze frei:

Figürliches Modellieren und Gipsabguss

vom 28. Juni bis 3. Juni 2020
Unter der Leitung von  Thomas Hunziker modellieren die Teilnehmenden einen weiblichen Akt in Ton. Sie arbeiten an drei Tagen an dem Modell gearbeitet. Die Figur wird dann mit Gips abgeformt und kann in Gips oder Zement gegossen werden.



Steinbildhauen für Fortgeschrittene – Resculpting
vom 19. bis 31. Juli
Alle Teilnehmenden bringen eine Fotografie, Zeichnung oder ein Video eines plastischen Werks mit. Unter Anleitung von Kursleiter Roland Hotz meißeln sie die persönliche, soweit wie möglich von Hand, als „Taille-Direct“ in ein Stück Peccia-Marmor.

Gips direkt
vom 2. bis 7. August 2020
In dieser Kurswoche leitet Hansulrich Beer  die Teilnehmenden an, direkt mit Gips Modelle zu gestalten, die später in Stein oder Holz umgesetzt werden können.

Steinbildhauen für Fortgeschrittene – Drehung

vom 16. bis 28. August 2020
In diesen beiden Kurswochen steht das Thema “Drehung” im Fokus. Kursleiter Hans-Peter Profunser leitet die Teilnehmenden an, ihre individuelle Formensprache zu entwickeln und herauszuarbeiten.



Alle Kurse sowie die Anmeldungsformulare finden sich auf der Seite der Schule.

Kraftprotz mit Geschichte

Stein Magazin
bis auf kleine Bereiche

In der Oktoberausgabe 2017 berichtet die STEIN über die Fassadenrestaurierung des historischen Wasserkraftwerks Raffelberg in Mülheim an der Ruhr. Das fast 100 Jahre alte Querbauwerk ist mit Ettringer und Weiberner Tuffsteinen verkleidet und hatte im Laufe der Zeit schwarze Patina angesetzt. Die erforderlichen Maßnahmen waren vielfältig: Reinigen, Rückverankern, Fugenmaterial erneuern, Vierungen setzen. Wie auch bei der ehemaligen Bahndirektion in Köln (siehe STEIN 04/2017) hat die Firma Denkmalpflege Schorn die fachmännischen Arbeiten durchgeführt.

01-schwarze Patina
Vor der Reinigung: Blick von der Raffelbergerbrücke auf die fast 100 Jahre alte Tuffsteinfassade, die von einer schwarzen Patina überzogen ist. Foto: Denkmalpflege Schorn
02-Fassadenschäden
Nach der Reinigung: Detailfoto von Steinkonsole und Bogenstein sowie fehlendem Fugenmaterial. Foto: Denkmalpflege Schorn
03-neue Bogensteine
Stark beschädigte Steine mussten ersetzt werden. Die neuen Steine, hier ein Bogenstein, wurden in der Werkstatt aus dem gleichen Tuff gefertigt. Foto: Denkmalpflege Schorn
04-alte Balkonbrüstung
Die Balkonbrüstung: Durch Frost-Tau-Wechsel rosteten die Eisenteile und sprengten die Betonabdeckung. Foto: Denkmalpflege Schorn
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Zuerst hat man die brüchige Betonabdeckung und die rostigen Eisenteile mit dem Stemmeisen entfernt … Foto: Denkmalpflege Schorn
06-neuer-Edelstahl
… und neue Edelstahlteile stattdessen eingebaut. Foto: Denkmalpflege Schorn
07-neue Brüstung
Den Abschluss bilden jetzt neue anthrazitfarbene Steine aus Mendiger Basaltlava mit feingeschliffener Oberfläche. Foto: Denkmalpflege Schorn
08-nach Restaurierung
Die Natursteinfassade ist mittlerweile, bis auf kleine Bereiche, gereinigt und restauriert. Foto: Tanja Slasten
09-Innenraum
In der großen Halle, deren Innenwände mit Travertin verkleidet sind, stehen noch die Originalgeneratoren aus den 1920er-Jahren. Foto: Tanja Slasten

Interessierte können bei einer Hafenrundfahrt auf der Ruhr unter anderem auch hinter die Kulissen des denkmalgeschützten Wasserkraftwerks schauen und dabei die Originalgeneratoren aus den 1920er-Jahren bewundern.

Standort:                   Raffelbergbrücke 8 in 45478 Mülheim an der Ruhr

Anmeldung unter:     0208 960 960 oder 0208 960 999 6