Europas bester Steinmetz

Stein Magazin

Österreich ist Europameister – zumindest wenn es um die Arbeit mit Steinen geht! Steinmetz Thomas Rudlstorfer aus Gramstetten holte die Goldmedaille bei den „EuroSkills“. Die Berufseuropameisterschaft wurde von 1. bis 3. Dezember in Göteborg, Schweden ausgetragen.

Der 22-Jährige wurde durch Schnuppertage auf den Beruf des Steinmetzes aufmerksam und absolvierte die Lehre bei der Martin Strasser GmbH, für die er auch heute noch arbeitet. Im Moment ist Thomas Rudlstorfer vor allem im Grabmalbereich tätig, er war aber auch schon in den Bereichen Küche und Fassade am Werk. Firmenchef Johannes Artmayr lobt seinen Mitarbeiter und hebt die Wichtigkeit der Ausbildung hervor: „Thomas Rudlstorfer ist das beste Beispiel dafür, dass es sich auch für ein international erfolgreiches Unternehmen lohnt, in fundierte Ausbildung der Mitarbeiter zu investieren.“

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Steinmetz-Europameister Thomas Rudlstorfer mit Betreuer Bernhard Hasenöhrl. Fotos: Wirtschaftskammer Österreich
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Drei Tage haben die Teilnehmer Zeit die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Fotos: Wirtschaftskammer Österreich
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Dabei müssen sie sich an die strengen Regeln der Jury halten. Fotos: Wirtschaftskammer Österreich
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Nicht nur Schnelligkeit ist wichtig, auch eine fehlerfreie Umsetzung. Fotos: Wirtschaftskammer Österreich
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Geschafft! Die vielen Trainingsstunden haben sich gelohnt. Fotos: Wirtschaftskammer Österreich

Der Weg zum Europameisterschafts-Titel ist kein leichter: Unter den Augen einer Jury aus renommierten Experten müssen die Teilnehmer drei Tage lang die gestellten Aufgaben bewältigen. Dazu zählen das Anfertigen von Schablonen und Gravuren sowie die Arbeit am Werkstück. Wichtig sind dabei die Geschwindigkeit, aber auch eine fehlerfreie Umsetzung. 300 Trainigsstunden waren notwendig, um sich gegen die Konkurrenten durchzusetzen. Das nächste Ziel hat sich der junge Steinmetz auch schon gesetzt, er will den Meisterbrief erlangen.

Der amtierende „Steinmetz-Weltmeister“ ist übrigens auch ein Österreicher. Marius Golser siegte bei den „WorldSkills“ 2015 in São Paulo. Den Umgang mit Stein beherrschen die Österreicher auf jeden Fall.

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Die „Alte Kirche“ mit ihrer sandsteinfarbenen Natursteinfassade ist umgeben von einem neuen Anbau und einer Mauer aus armenischem Basalt. (Foto: soan architekten boländer hülsmann gbr, Roman Weis)
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Ein schöner Kontrast: Die helle hammergerechte Ruhrsandsteinfassade und die antrazithfarbene lineare Fassade des Neubaus. (Foto: soan architekten boländer hülsmann gbr, Roman Weis)
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Auch im Inneren des Anbaus findet sich der armenische Basalt in Form von Bodenplatten wieder. (Foto: soan architekten boländer hülsmann gbr, Roman Weis)
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Ein rechteckiger Durchbruch im ehemals zugemauerten Rundbogen dient als neuer Zugang zur alten Kapelle. (Foto: soan architekten boländer hülsmann gbr, Roman Weis)
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Neuer Ruhrsandstein schmückt den Boden der „Alten Kirche“. (Foto: soan architekten boländer hülsmann gbr, Roman Weis)

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Wie die großen anthrazitfarbenen Namenstafeln auf dem „Platz des europäischen Versprechens“ in Bochum kommt auch der Basalt für das neue Gemeindezentrum aus Armenien. Aber nicht nur die Verkleidung der Fassade ist aus armenischem Basalt, sondern auch die verwendeten Bodenplatten – sowohl im Inneren des Anbaus als auch im Außenbereich. Die ursprüngliche Grundstücksmauer aus dem 19. Jahrhundert war statisch instabil geworden und musste abgetragen werden. Das bestehende Bild der idyllischen Kirche, die wie auf einem kleinen Podest thront, sollte beibehalten werden.

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Erfahren Sie mehr über die Sanierung der “Alten Kirche” in Bochum in STEIN im November 2016.

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