Fachtagung „Zukunft der Friedhöfe“

Das Geisenheimer Institut für Weiterbildung richtet die Tagung „Zukunft der Friedhöfe“ mit Schwerpunkt Planung am 20. Februar 2019 aus.

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Wie können Friedhöfe der Zukunft aussehen? Vielleicht wie diese Animation aus dem beliebten Computerspiel „Minecraft“? Realistische Ansätze zu einer neuen Trauerkultur will die Fachtagung "Zukunft der Friedhöfe" ergründen. Foto: Pixabay

Wie lassen sich Friedhöfe neu denken? Was könnten sie in Zukunft leisten? Als Orte der Trauer, aber auch des Trostes, als städtische Erholungsräume, als einladende Alltagsorte? Wie könnten Friedhöfe künftig aussehen? Wie müssten sie strukturiert und betrieben werden? Solche Fragen will die Fachtagung beantworten. Sie richtet sich an Interessierte aus Steinmetzbetrieben, Kommunen, Architekturbüros, Friedhofsbetrieben, Bestattungsunternehmen und den zugehörigen Berufsverbänden.

Vorträge zu Grabgestaltung, Trauer-Angeboten und dem Friedhof als Alltagsort

Die Tagung stellt die neuesten Entwicklungen der Leuchtturmprojekte der Friedhofsentwicklung in Deutschland vor: des Karlsruher Hauptfriedhofs und des Parkfriedhofs in Hamburg-Ohlsdorf. Dr. Jutta von Zitzewitz vom Bundesverband deutscher Bestatter spricht etwa über die Trauer-Haltestelle, die es auf dem Hamburger Friedhof gibt. Sie soll ein konfessionsloser Ort zum Trauern, Erinnern und Innehalten sein.

Hermann Rudolph vom Bundesverband der Steinmetze spricht über das Thema „Das Grab – der gute Ort“. Er gibt Ideen für neue Friedhofskonzepte und deren Realisierung. Bernhard Wember von den Friedhöfen Mannheim gibt Praxisbeispiele aus der Planung und zu zukunftsweisendem Bauen. Dazu kommen u.a. Vorträge zum Friedhof als Alltagsort und Projekten in ländlichen Kontexten. Das komplette Programm und das Anmeldeformular sind online abrufbar. Das Tagungs-Ticket kostet 90 Euro, Anmeldeschluss ist am 15. Februar 2019.