Franken-Schotter übernimmt das BIM-Planungsbüro Pronag

Stein Magazin
ein Kultur- und Kongresszentrum in Feldkirch im österreichischen Vorarlberg

Der Natursteinhändler bietet bereits BIM-Leistungen an und will den Bereich mit dem Zukauf ausbauen.



Das Montforthaus, ein Kultur- und Kongresszentrum in Feldkirch im österreichischen Vorarlberg, wurde mit BIM geplant und mit Dietfurter Kalkstein gala verkleidet. Foto: Franken-Schotter
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Marc Aßmann, Geschäftsführer Pronag (links) und Dr. Torsten Zech, Geschäftsführer Franken-Schotter. Foto: Franken-Schotter

BIM wird Wendepunkt der Bauindustrie, sagt Studie von Roland Berger

Franken-Schotter hat zum 1. Juli 2018 im Rahmen eines Asset Deals und Betriebsübergangs die Firma Pronag übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Pronag gilt als führendes deutsches BIM-Planungsbüro für Natursteinarbeiten. Die Referenzliste ist lang und enthält zum Beispiel die 3D-BIM Planung  an der Staatsbibliothek Berlin und die Neugestaltung der Rheinuferpromenade in Basel – Letzteres eine Zusammenarbeit mit Franken-Schotter.

Dr. Torsten Zech, Geschäftsführer von Franken-Schotter, sagt zum Kauf: “Mit der Übernahme stellen wir uns dem Megatrend Building Information Modeling, der die Baubranche in den nächsten Jahren grundlegend und nachhaltig verändern wird. Bereits heute sehen wir eine intensive Nachfrage vor allem aus dem angelsächsischen Raum. Zusätzlich wird uns BIM massiv bei der Digitalisierung der internen Prozesse und Fertigungsabläufe unterstützen.”

Die Unternehmensberatung Roland Berger hat in einer Studie 2017 festgestellt, dass BIM sich zunehmend zum Standard für die gesamte Bauindustrie entwickelt. Und einen Wendepunkt in der Bauindustrie markieren wird. Marc Aßmann, Steinmetzmeister und Geschäftsführer von Pronag Bauherren, sagte im Interview in STEIN S02/2018, BIM solle im Planungsprozess so früh wie möglich zum Einsatz kommen, denn umso höher sei die Wertschöpfung. Franken-Schotter plant genau das, will “mit unserer integrierten und ressourceneffizienten Wertschöpfungskette Vorbild innerhalb der Branche sein”. Die Marke Pronag bleibt erhalten, Franken-Schotter will darunter vom Standort Dresden aus auch künftig externe Naturstein-Planungsleistungen anbieten.

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Skulptur des Monats: Pastry Art

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Diana Kasko ist studierte Architektin und Hobby-Bäckerin. Mit ihren essbaren Skulpturen „Pastry Art“ vereint sie Beruf und Leidenschaft. Dass die Süßspeisen täuschend echt nach Baumaterialien aussehen, liegt auch an der fotografischen Tätigkeit der Ukrainerin.

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November 2017: Stone Plant Sculpture. Foto: Franken-Schotter & Bruns Pflanzen-Export / Quelle: Rat für Formgebung
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Oktober 2017: Das Globo Uovo auf der Dachterrasse des Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Foto: Emanuel Stotzer
Weintheke-Schmitt-Design-Sandstein-Onyx-MHK-Kaiserslautern
September 2017: Weintheke, Christian Schmitt, Cottaer-Sandstein
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So funktioniert es: Einfach das Smartphone auf dem Horn des Designstücks platzieren, und schon kann man Engelstrompeten und Teufelsposaunen aus dem Marmortubus lauschen. (Screenshot: cyrcus.it)
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Juli 2017: „Gefiederte Schlange“ von der Münchner Bildhauerin Maria Rucker (Foto: STEIN/Friederike Voigt)
Skulptur-des-monats-gabriele-berger

„Chocolate Block“

Einer ihrer von Stein inspirierten Kreationen ist der „Chocolate Block“: Außen Steinoptik – innen Biskuit, Schokoladen-Creme und zwei Mousse-Sorten. „Der Kuchen ist einer meiner Lieblingsrezepte!“, erklärt Diana Kasko.

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Weitere Informationen

 

Für die äußere Form verwendet sie bei einigen Rezepten selbst entworfene Silikon-Backformen. Auch hier adaptiert die Künstlerin ihr Wissen aus der Baubranche: „Ich habe als Architektin und gearbeitet und 3-D-Modelle gebaut. Als ich angefangen habe, Patisserie zu machen, wollte ich dem Backen etwas Neues hinzufügen. Ich habe festgestellt, dass das Erscheinungsbild genauso wichtig ist wie der Geschmack.“

Weitere Informationen und Rezepte finden Sie auf www.dinarakasko.com.

Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:

German-Design-Award-Stone-Plant-Sculpture
November 2017: Stone Plant Sculpture. Foto: Franken-Schotter & Bruns Pflanzen-Export / Quelle: Rat für Formgebung
Marc-Reist-Globo-Uopvo-Marmor-Skulptur
Oktober 2017: Das Globo Uovo auf der Dachterrasse des Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Foto: Emanuel Stotzer
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September 2017: Weintheke, Christian Schmitt, Cottaer-Sandstein
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So funktioniert es: Einfach das Smartphone auf dem Horn des Designstücks platzieren, und schon kann man Engelstrompeten und Teufelsposaunen aus dem Marmortubus lauschen. (Screenshot: cyrcus.it)
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Juli 2017: „Gefiederte Schlange“ von der Münchner Bildhauerin Maria Rucker (Foto: STEIN/Friederike Voigt)
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Praxisvorführung im Steinbruch

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die Auskunft über das Material im Untergrund geben. (Foto: Julia Wolpert)

Am 21. September findet im Steinbruch Epprechstein von 11 bis 14 Uhr eine praktische Vorführung der Untersuchungsmethoden für die Steinbrucherkundung aus dem EU-geförderten Projekt „Sustamining“ statt.

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José Luis Fernández (links) und Avelino Tirado vom Technologiezentrum Aitemin erheben Daten, die Auskunft über das Material im Untergrund geben. (Foto: Julia Wolpert)
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Mittels Bodenradar (GPR) werden räumliche Darstellungen des Steinbruchs ermöglicht und abbauwürdige Bereiche lokalisiert. (Foto: Julia Wolpert)
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Obwohl das System seit über 30 Jahren zur Erkundung von Untergrundstrukturen im Einsatz ist, wurde durch die Verbesserung der Geräte erst jetzt eine Anwendung im Steinbruch möglich. (Foto: Julia Wolpert)

Zum Aufgabenbereich der Initiative zählt unter anderem die Entwicklung einer neuen Technologie zur selektiven Nutzung der Gesteinsvorkommen unter Beachtung von Qualitätsanforderungen an das Produkt und den Bedarf. Darüber hinaus wird diese neue Methode zur Entwicklung und Nutzung neuer Steinbrüche eingesetzt. Hier soll die Qualitätskontrolle durch zerstörungsfreie geophysikalische Methoden ermöglicht werden. Geostatistische Auswertungen dienen zur Abschätzung von Naturstein-Reserven.

Ziel des Projekts ist es, den selektiven und nachhaltigen Abbau von Naturwerkstein zu fördern und zu erleichtern. Mit dem Projekt sollen Prüfmethoden zur zerstörungsfreien Erkundung von Steinbrüchen und die dreidimensionale Erfassung von abbauwürdigen Steinvorkommen entwickelt werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Sie können sich per E-Mail an info@natursteinverband.de für die Praxisvorführung anmelden.

Erfahren Sie hier mehr über das Projekt.