Lapitec gibt Tipps für hinterlüftete Fassaden

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deren neuer mit gesintertem Kunststein verkleidet wurde. Foto: Lapitec



Der Kunststein-Hersteller hat ein neues technisches Handbuch veröffentlicht, in dem er die Anwendung bei hinterlüfteten Fassaden erklärt.



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Ein Beispiel für den Einsatz hinterlüfteter Fassaden: Diese italienische Villa, deren neuer mit gesintertem Kunststein verkleidet wurde. Foto: Lapitec

Die Firma hinter Lapitec, dem gesintertem Kunststein, widmet sich in ihrem neuen Handbuch hinterlüfteten Fassaden. Grundsätzlich ist der Einsatz von Lapitec-Platten an Fassaden möglich, deren Trägerschichten eine Zugfestigkeit von > 1 N/mm2 und eine eine Scherfestigkeit von ≥ 1,2 N/mm2 garantieren. In manchen Fällen muss die jeweilige Trägerschicht mit Netzen verstärkt werden. Lapitec darf auf nicht verputzten Trägerschichten, etwa Backsteinen oder Lochziegeln, nicht verlegt werden. Großformate erfordern Buttering-Floating-Verfahren und mechanische Sicherungssysteme.

Ein Beispiel für eine hinterlüftete Fassade ist der Anbau, über den STEIN berichtet hat. Das italienische Architektur-Studio Mama Architettura hat dabei in Treviso eine Privatresidenz umgebaut und erweitert – der Anbau ist mit gesintertem Kunststein von Lapitec verkleidet.

Das neue Handbuch erklärt Schritt für Schritt anhand des gesamten Installationsprozesses die korrekte Anwendung. Es widmet sich unter anderem geeigneten Werkzeugen zum Bohren und Schneiden der Lapitec-Elemente direkt vor Ort auf der Baustelle, den verschiedenen Verankerungsarten, den richtigen Klebstoffen sowie den nötigen Sicherheitsvorrichtungen. Außerdem gibt es Kapitel zum Transport, Verpackung und dem Heben der Elemente auf der Baustelle, Hinweise zur Reihenfolge der Montage und den Trocknungszeiten. Technische Tabellen listen unter anderem die Kriterien für den Unterbau, die Montage der Lapitec-Elemente und die Fugen auf.

Das 116-seitige Handbuch ist nach einer Registrierung im Anmeldebereich kostenlos downloadbar. Es gibt aktuell eine englische und eine italienische Version. Neben diesem Handbuch bietet Lapitec weitere zur Planung und Verlegung von Verkleidungen und zu Küchenarbeitsplatten an, auch auf deutsch.

 Lapitec-Elemente werden bei 1200°C erzeugt und mit einem patentierten Verfahren durchfärbt. Die Firma forscht stetig an neuen Technologien und Farben und bildet Anwender bei der LapitecACADEMY aus. Durch die Teilnahme an den Kursen können diese ein entsprechendes Zertifikat erwerben.

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Erfahren Sie mehr über Innovationen in Handwerksbetrieben in STEIN im November 2016.

Fit für die Digitalisierung

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Wie das Krisen so mit sich bringen, hat auch Corona das Zeug zum Trendbeschleuniger. Sowohl für die Digitalisierung, als auch für eine Unternehmensführung, die zwischen online und offline nicht mehr differenziert und alle Kanäle gleichermaßen nutzt, um mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern zu kommunizieren. Wer diesen Ansatz schon vor der Krise verfolgt hat, hatte selbst im Lockdown Spielräume, neue Aufträge – online wie offline, regional wie überregional – zu generieren. Anfang 2020 wollten der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Digitalverband Bitkom genauer wissen, wie es um die Digitalisierung im Handwerk steht. Die Umfrage unter 502 Unternehmen im Januar und Februar 2020 zeichnet ein sehr gutes, repräsentatives Bild zur digitalen Situation des Handwerks kurz vor dem Lockdown.

„Damals“ begriffen zwei Drittel (66 Prozent) der Betriebe die Digitalisierung bereits als Chance, 19 Prozent sahen durch die Digitalisierung keinen Einfluss auf ihren Geschäftserfolg, 13 Prozent empfanden den Wandel zu Jahresbeginn als Risiko. Dabei sagten 56 Prozent der Inhaber: „Die Digitalisierung ist für uns eine Herausforderung“, und mehr als ein Drittel (36 Prozent) gibt Anfang 2020 zu, Probleme zu haben, die Digitalisierung zu bewältigen: So empfinden die allermeisten (79 Prozent) viele Anwendungen als völlig überdimensioniert. Auch von Kammern und Verbänden erwartet die Mehrzahl (67 Prozent) mehr Unterstützung. 58 Prozent fehlt der Überblick, was es alles gibt und was überhaupt möglich ist. 47 Prozent geben an, sich viele digitalen Anwendungen gar nicht leisten zu können.

Dabei sind die getätigten Investitionssummen überschaubar: Im Mittel 2.130 Euro haben Handwerksbetriebe 2019 in die Anschaffung von Computern, Smartphones, Software sowie weitere digitale Güter und Leistungen investiert. Für 2020 planen die Befragten eine durchschnittliche Investitionssumme von 2.110 Euro. Am weitesten verbreitet sind mit 52 Prozent Kundendatenbanken (CRM-Anwendungen), gefolgt von Lösungen zum Dokumentenmanagement (32 Prozent) sowie zum Personalmanagement. Mit 18 Prozent an letzter Stelle stehen moderne, integrierte ERP-Systeme für Einkauf, Fertigung, Lagerhaltung, Buchführung, Rechnungslauf und Personal. 27 Prozent der Betriebe sind bereits in der Cloud.

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