Natur- und Kunststein wichtige Themen der BAU 2019

In einem halben Jahr startet die BAU 2019 in München. Ein Blick auf die Ausstellungsbereiche über den Tellerrand hinaus.

Mit 200.000 Quadratmetern Hallenfläche präsentiert sich die BAU 2019 in München so groß wie nie zuvor. Umso wichtiger, sich mit dem enormen Angebot an Themen und Ausstellungsbereichen auseinanderzusetzen. Unter den diesjährigen Leitthemen Prozesse + Architektur, Wohnen + Arbeiten, Systeme + Konstruktionen sowie Licht + Gebäude ist auch der Klassiker unter den Baumaterialien zu finden: der Naturstein.

Fassadensysteme und Bodenbeläge

Im Segment der Natursteinbranche werden Besucher vom 14. bis 19. Januar 2019 zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten aus den Bereichen Fassadensysteme und Bodenbeläge entdecken können. Dauerhaftigkeit, Wirtschaftlichkeit, Schadstofffreiheit, Ästhetik machen den Baustoff nicht nur attraktiv für die Gestaltung von Innen- und Außenräumen bzw. -flächen, sondern ermöglichen immer auch individuellen Ausdruck und hohen Gestaltungsspielraum. Neben Naturstein ist auch Kunststein ein Ausstellungsgebiet, das auf der Messe vertreten sein wird. Als Naturstein-Alternative und mit Potential, Anwendung in Baubereichen zu finden, die mit echten Natursteinplatten kaum zu realisieren sind, hat sich der Engineered Stone eine gleichsam relevante Stellung auf der Messe erarbeitet.

Fernab des Natur- und Kunststeinsegments: Smart Building 

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Ein Beispiel für "Smart Building", ein großer Bereich auf der BAU 2019, ist das Schwarzwald-Baar-Klinikum. Es wurde 2009 bis 2013 errichtet und ist ein zukunftsorientiertes Krankenhaus der Zentralversorgung. Foto: Messe München

Darüber hinaus bildet „Smart Building“ einen Themenschwerpunkt der Messe. In einem sogenannten „Smart Building“, worunter die Vernetzung und Automation in Zweckgebäuden zu verstehen ist, werden einzelne Geräte mithilfe von Sensoren und Mikrochips miteinander verbunden. Damit werden Daten der Gebäudenutzung erfasst und verarbeitet. Das ermöglicht neben der bedarfsgerechten und effizienten Energieverteilung die reibungslose Kommunikation innerhalb des Gebäudes. Als Vorreiter hierfür gilt der bislang als „smartestes Gebäude Europas“ benannte Bürokomplex in Amsterdam: „The Edge“ für das Wirtschaftsunternehmen Deloitte. Diesem Konzept ähnlich ist das Schwarzwald-Baar-Klinikum in Baden-Württemberg. Hier ist von der Gebäudekommunikation über die Telefonie bis zum Fernsehen für Patienten alles in ein Netzwerk integriert.