MIRO wird Berliner

Ganz nah am bundespolitischen Geschehen möchte der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) künftig die Interessen der Gesteinsindustrie vertreten. Deshalb hat die Organisation, die in Deutschland für 1.600 Unternehmen mit 3.000 Werken und 25.000 Mitarbeitern spricht, aktuell ein Hauptstadtbüro eröffnet.

Die Geschäftsführerin für Politik und Kommunikation der neuen MIRO-Dependance in Berlin, Susanne Funk, verfügt über 15 Jahre Erfahrung im Politikbetrieb der Hauptstadt. Die 52-jährige Diplom-Kauffrau bekleidete schon mannigfaltige Positionen im Bundestag, bei Wirtschaftsverbänden sowie in der Rohstoff- und Energiewirtschaft – etwa als Referentin und Büroleiterin verschiedener Abgeordneter, Fachgebietsleiterin für Rohstoffe, Umwelt und Bau im CDU-Wirtschaftsrat oder Leiterin des Hauptstadtbüros des Wirtschaftsverbands Erdöl- und Erdgasgewinnung.

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Susanne Funk baut als Geschäftsführerin die neue Vertretung des Bundesverbands Mineralische Rohstoffe (MIRO) in Berlin auf. Foto: Farbtonwerk

Im Vorfeld der nächsten Koalition formuliert die Expertin für Gesetzgebungsverfahren in der Rohstoffpolitik die Ziele ihrer Interessensgemeinschaft: „Eine neue Regierung aus CDU/CSU und SPD will die Verkehrsinvestitionen auf dem heutigen Rekordniveau halten und kündigt in den Sondierungsergebnissen zudem eine Wohnraumoffensive mit dem Neubau von mindestens 375.000 neuen Wohnungen pro Jahr an. Die nachhaltige Versorgung der Bauprojekte mit heimischen Kies-, Sand- und Natursteinprodukten mit kurzen Transportwegen muss gesichert werden. Hierfür werden wir die geeigneten Rahmenbedingungen bei der Politik einfordern!“

Worte mit Gewicht, denn: Die Unternehmen der von MIRO vertretenen Branche produzieren mit über 500 Millionen Tonnen Gesteinskörnungen jährlich die größte in Deutschland bewegte Materialmenge.