PCI: Verstärkung des Vertriebsteams in Bayern und des Produktmanagements Bautechnik

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Neue Personalien bei der PCI: Das Vertriebsteam verstärken seit diesem Winter die Fachberater Bernhard Wagner für die Region Süd-Ost Oberbayern/Berchtesgadener Land und Andreas Treffler für die Region Ingolstadt/Nordschwaben. Zudem ist Dr. Tobias Gutberlet bereits seit Juni 2019 im Produktmanagement der PCI Augsburg tätig.

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Andreas Treffler ist seit Januar 2020 für die Region Ingolstadt/Nordschwaben als PCI-Fachberater tätig. Foto: PCI
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Bernhard Wagner ist seit November 2019 neuer PCI-Fachberater in der Region Süd-Ost Oberbayern/Berchtesgadener Land. Foto: PCI
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Dr. Tobias Gutberlet verstärkt das Produktmanagement der PCI Augsburg GmbH im Bereich Bautechnik. Foto: PCI

Neue Gesichter im PCI-Kosmos

In Bayern gibt es neue PCI-Vertriebsmitarbeiter: Bernhard Wagner verstärkt seit November letzten Jahres als Fachberater Fliese das Vertriebsteam in der Region Süd-Ost Oberbayern/Berchtesgadener Land. Nach seiner Ausbildung und rund 10-jähriger Tätigkeit bei einem Fliesenverlegebetrieb bildete der 51-Jährige sich zum Fliesenlegermeister weiter. Wagner hatte 20 Jahre einen eigenen Verlegebetrieb; zuletzt war er im Vertriebsaußendienst bei einem Hersteller bauchemischer Produkte tätig. Seit Januar 2020 ist auch Andreas Treffler (52) in Bayern als neuer PCI-Fachberater Fliese in der technischen Beratung am Start. Der gelernte Fliesenleger arbeitet rund 18 Jahre lang bei einem Fliesenverlegebetrieb. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als PCI-Servicetechniker ist Andreas Treffler ein bekanntes Gesicht in der Branche. Als PCI-Fachberater Fliese verantwortet er den Vertrieb in der Region Ingolstadt/Nordschwaben.

Zudem verstärkt Dr. Tobias Gutberlet bereits seit Juni 2019 das Produktmanagement der PCI Augsburg GmbH im Bereich Bautechnik. Nach dem Studium der Materialwissenschaften und Promotion im Bereich Bauchemie war der 38-Jährige als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Centrum Baustoffe und Materialprüfung der TU München tätig. Dann wechselte der zur Industrieseite zu VÖWA GmbH und Dennert Poraver GmbH. Er startete bei der PCI als Produktmanager Bautechnik (Construction Systems). Zu seinen Aufgaben zählen die Betreuung der PCI-Produkte über den gesamten Produktlebenszyklus sowie die Weiterentwicklung und der Ausbau des Produktportfolios im Bereich Bautechnik. Dr. Gutberlet erklärt: „Ich setze bei meiner Arbeit den Fokus auf die täglichen Herausforderungen des Handwerks auf der Baustelle – so entwickeln wir professionelle Lösungen mit der bewährten Premium-Qualität von PCI.“

https://www.pci-augsburg.eu/

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Blick in die Vergangenheit: Die Chauvet-Grotte

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Das jüngste UNESCO-Weltkulturerbe, die Grotte Chauvet bei Vallon Pont d’Arc an der Ardèche, macht Menschheitsgeschichte erlebbar. Ihre Replik wird nach ca. 30 Monaten Konstruktionsarbeit am 25. April 2015 eröffnet.

Am 18. Dezember 1994 entdeckten die drei Hobby-Höhlenforscher Jean-Marie Chauvet, Eliette Brunel und Christian Hilaire eine Grotte in der südfranzösischen Region bei Montélimar, deren Wände vor über 35.000 Jahren von Menschen bemalt wurden. Über 1.000 Wandmalereien mit 425 Tierdarstellungen zieren die Wände der Chauvet-Grotte. Diese eindrucksvollen Zeugnisse menschlicher Kultur sind erstaunlich gut erhalten. Denn der Eingang der Höhle – davon gehen die Forscher aus – wurde  vor etwa 20.000 verschüttet. So konnte das Höhleninnere über Jahrtausende unberührt bestehen.

Zwar sind die Zeichnungen nicht die ältesten, die bis jetzt gefunden wurden. Denn in der Höhle von El Castillo in Spanien gibt es Abbildungen, die über 40.000 Jahre alt geschätzt werden, und auch in Indonesien wurden vor Kurzem  Malereien in etwa diesem Alter entdeckt. Trotzdem sind die Tierdarstellungen ein außergewöhnlicher Schatz für Forscher weltweit. Denn sie zeigen nicht nur – wie bei vielen anderen Höhlenmalereien – gejagte Arten wie Pferde, Kühe oder Steinböcke. Sondern unter den 14 verschiedenen Tierarten befinden sich auch solche mit großem Gefahrenpotenzial wie Bären, Panther oder Rhinozerosse. Interessant ist auch die Art und Weise der Darstellungen. Die Malereien, Gravuren oder auch Kohlezeichnungen sind sehr komplex gestaltet, sie sollen beispielsweise den Eindruck von Bewegung erwecken. Schon Roman Herzog verwies in seiner 3D-Dokumentation aus dem Jahre 2010 „Die Höhle der vergessenen Träume“ auf die Kunstfertigkeiten, die für ihn „fast eine Art Vorläufer des Kinos“ sind. Sein Beispiel: Ein Bison mit acht Beinen soll Bewegung suggerieren.

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Löwen auf der Jagd – eine Wandmalerei im hinteren Raum der Replik © DRAC Rhône-Alpes – Ministère de la Culture et de la Communication
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Pferde gezeichnet mit Kohle © Jean Clottes – Centre national de la préhistoire
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Das große Fresko © Jean Clottes – Centre national de la préhistoire
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Mitarbeiter von Freyssinet-Cofex-AAB realisieren das Skelett der neuen Grotte. © SYCPA – Sébastien Gayet
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Die Umsetzung der Replik nach der Konzeption von Campenon Bernard Régions © SYCPA – Sébastien Gayet
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Geologische Nachbildungen im Atelier Phénomènes in Paris © Christian Tran-SYCPA
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Nach und nach werden geologische Elemente nachempfunden. © SYCPA – Sébastien Gayet
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Der Künstler Gilles Tosello in seinem Atelier in Toulouse © Carole Fritz
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Sicht auf das Restaurant des Erlebniszentrums „La Caverne du Pont d’Arc“ © P.Abeillon
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Illustration der Außenansicht der Replik der Chauvet-Grotte © Fabre-Speller Architectes – Atelier 3A Ollier
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Die Architektur fügt sich in die Landschaft des Ardèche-Tals. © SYCPA-Sébastien Gayet

Die 8.500 Quadratmeter große Höhle mit Reliefs von einer Gesamtlänge von 400 Metern – seit 2014 UNESCO-Weltkulturerbe – kann Besuchern leider nicht zugänglich gemacht werden, da allein der Atem der an Steinzeit-Kunst Interessierten den Malereien vehement schaden würde. Um den atemberaubenden Blick in die Vergangenheit mit allen teilen zu können, entschlossen sich die Verantwortlichen eine Replik der Höhle zu errichten. Über 30 Monate arbeitete ein Expertenteam an der größten Replik der Welt. Die „zweite“ Höhle zeigt auf 3.000 Quadratmetern millimetergetreu die Original-Zeichnungen. In der echten Höhle generierten Fachleute “eine Wolke aus Fixpunkten”, die Formen des Gesteins nachzeichnet. Diese wurden dann mit 6.000 Fotos kombiniert. So entstand im Computer ein 3-D-Modell – Ausgangspunkt für die reale Rekonstruktion. Auf den künstlich geschaffenen Wänden zeichnete neben anderen Künstlern der Kunstgrafiker und Prähistoriker Gilles Tosello die berühmten Tierfresken nach. Zahlreiche Geologen, Höhlenforscher und auch Maler sind heute immer noch dabei, die Grotte originalgetreu nachzubauen. Ergänzt wird die Replik durch eine Ausstellung im Erlebniszentrum, die sich mit dem Leben der Steinzeit-Menschen, ihrer Höhlenmalerei und dem Tal der Ardèche vor 30.000 Jahren beschäftigt.

Am 25. April 2015 soll die Replik der Chauvet-Höhle eröffnet werden. Auch architektonisch hat die Ausstellung etwas zu bieten. Das Architektenteam Xavier Fabre/Vincent Speller aus Clermont Ferrand mit dem Atelier 3A aus Le Teil konzipierte einen fünfteiligen Bau, der sich wunderbar in die schöne, umgebende Landschaft einfügt. Finanziert wird dieses kulturhistorische Großprojekt durch die Region Rhône-Alpes und den Generalrat des Departements Ardèche, mit Unterstützung der französischen Regierung sowie der Europäischen Union. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 55 Millionen Euro. Insgesamt sind beim Bau 35 verschiedene Firmen und Dienstleister involviert.

Naturstein-Fassadentage 2018 mit BIM

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Elf Experten in zwei Tagen: Die Naturstein-Fassadentage bei Franken-Schotter beleuchten die Wertschöpfungskette Naturstein aus verschiedenen Blickwinkeln, hinsichtlich aktueller Normen und unter dem Aspekt des neuen großen Wortes BIM (Building Information Modeling). Der Fachkongress bringt Bauherren, Architekten, Ingenieure, Generalunternehmer und Fassadenbauer zusammen.

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Klassischer Werkstoff im Kontext modernen Bauens – darum drehen sich die Naturstein-Fassadentage 2018. Fotocollage: Franken-Schotter
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Wird als Beispiel en détail erörtert: Die Fassade des im Bau befindlichen Wolkenkratzers 35 Hudson Yards in Manhattan. Er soll auf 317 Meter anwachsen, die Fassade wird mit Jura Kalkstein gelb, Schliff C 220, verkleidet. Foto: Franken-Schotter/michaelleepicsnyc.com
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Das neue Segerstedthuset der schwedischen Universität Uppsala sollte mit nachhaltigen Materialien gebaut werden. Die Außenhülle ist mit Jura Kalkstein gelb diamantgestrahlt und liniert verkleidet. Foto: Franken-Schotter/Adam Mork
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Plantation Place ist mit 10.200 Quadratmetern einer der größten Bürokomplexe in der City of London. Die Fassade ziert Dietfurter Travertin geschliffen. Foto: Franken-Schotter

Klassischer Werkstoff trifft digitale Transformation

Zeitlos elegant und vielseitig in den Gestaltungsmöglichkeiten, das sind Fassadenbekleidungen aus Naturstein schon immer. Doch das klassische Material eignet sich auch für prozessoptimiertes Arbeiten im Zeitalter der digitalen Transformation der Baustelle – kurz gesagt: Naturstein und BIM passen gut zusammen.

Deshalb liegt der Schwerpunkt der Naturstein-Fassadentage 2018 am 25. und 26. April auf dem Gelände von Franken-Schotter in Titting-Petersbuch darauf, wie Architekten, Fachplaner, Produkthersteller und Bauausführende künftig optimale Ergebnisse erzielen können. Die Referenten sind Experten aus der BIM- und Natursteinwelt und zeigen auf, wie man von der Auswahl des richtigen Naturwerksteins über eine BIM-Planung zum erfolgreichen und nachhaltigen Einsatz des Materials am Bauwerk gelangt. Als Referenzobjekte werden detailliert das Sudetendeutsche Museum München und der Wolkenkratzer 35 Hudson Yards in New York erörtert.

Besichtigungen des Jura-Steinbruchs Kaldorf und der industriellen Natursteinfertigung in Deutschlands größtem Natursteinwerk Petersbuch runden das Programm ab.
Teilnahmegebühr 50 Euro, Anmeldung bis 20. April 2018.
Weitere Informationen unter www.franken-schotter.com/de/