Roadshow durch Deutschland

Stein Magazin
Copyright: OFB Projektentwicklung

Um Möglichkeiten einer Fassadengestaltung mit der ultrakompakten Oberfläche Cosentino Dekton by Cosentino zu zeigen, startet ab 10. Mai eine Roadshow für Architekten, Planer und Projektentwickler.

Das Bürogebäude KAP WEST im neuen Münchener Quartier „Am Hirschgarten“ wurde durch den Einsatz der Oberfläche Dekton urban, technologisch und architektonisch anspruchsvoll gestaltet. Für die Element-Fassade des Büroturms mit einer Fläche von 41.000 qm wurden 12.600 qm des Materials im Design „Keon“ in einer hellen und glänzenden Oberfläche verwendet, das in Optik und Textur von Beton inspiriert ist.

Um die Vorteile dieser Innovation zu verdeutlichen, startet Cosentino eine Roadshow durch Deutschland in sechs deutschen Großstädten. Den Auftakt der Vortragsserie für interessierte Architekten, Planer und Projektentwickler bildet am 10. und 11. Mai von 12.00 bis ca. 18.30 Uhr eine Führung und Materialpräsentation – direkt am KAP WEST. Am Beispiel des Münchener Großprojekts zeigen federführende Projektverantwortliche und Bauexperten, welche Fassadenapplikationen für diese Gebäudehülle aus Dekton entwickelt werden mussten. Es referieren Harald Lohner (WICONA), Walter Schelle (HPP Architekten München) und Pierre Heck, Geschäftsführer von Cosentino.

„Mit Dekton haben wir ein Material für die Außenhaut gefunden, das allen Anforderungen an eine topeffiziente und ästhetische Fassade erfüllt: schlagfeste Oberfläche, extreme Witterungsresistenz und hohe mechanische Widerstandsfähigkeit”, erläutert Architekt Schelle. Anhand von Fachvorträgen erklären Baubeteiligte und Experten für zeitgemäßen Fassadenbau, vor welche Herausforderungen dieses Großprojekt seine Planer stellte und wie die Umsetzung der Fassade im Bauprozess gelang. Im Anschluss gibt es Materialvorstellungen im Showroom von Cosentino Deutschland.

Info: Dekton® wird in Almeria/Spanien aus einer Mischung komplexer anorganischer Rohmaterialien hergestellt, die in Glas, Porzellan und natürlichem Quarz vorkommen und unter hohem Druck zu einer Oberfläche gepresst.

Weitere Informationen zum Material unter www.dekton.de

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Skulptur des Monats: UND

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Die Granitinstallation „UND“

Auf dem Weg zur Landesausstellung „Alles was Recht ist“ im historischen Schloss Pöggstall in Niederösterreich kommen Gäste an der Granitinstallation „UND“ von Gabriele Berger vorbei – unsere Skulptur des Monats Juni. Die Ausstellung kann noch bis 12. November 2017 besucht werden.

Die Ausstellung konzentriert sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie gibt Einblicke in Themen wie Entwicklungslinien in der Gesetzgebung, stellt Fragen nach Vergeltung und Strafe sowie beleuchtet neue Formen wie Diversion und Mediation. Im Vordergrund steht das Recht, das Miteinander von Menschen – früher und heute – sowie die gesellschaftlichen Spielregeln.

„Ich gehe gerne und die Gedanken beginnen zu fließen über die Zusammenhänge in unserem Dasein, ich erkenne, dass alles mit allem zusammenhängt, der Teil und das Ganze, definiert durch das Wort UND, drei Buchstaben, in positiver und negativer Form, die auch durch die Art ihrer Aufstellung diesen Gedanken formulieren.“ Mit diesen Worten erklärt die Bildhauerin Gabriele Berger ihre Granitinstallation „UND“. Das Kunstwerk symbolisiert das Zusammenleben – ein Zusammenspiel und eine Wechselwirkung von Architektur und Stein, Stein und Landschaft, Landschaft und Kultur, Kultur und Menschen.

Die Installation besteht aus drei Granitobjekten, die zwei bis drei Meter hoch sind. Die einzelnen Buchstaben sind nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen. Erst bei genauerem Hinsehen wird das Wort als Ganzes wahrgenommen. Die drei Buchstaben unterscheiden sich in ihrer Ausfertigung: Während das N als ein klar ausgeschnittener Buchstabe zu erkennen ist, wurde ein anderer Stein in U-Form mit verlängertem Arm ausgehöhlt. Das D wird in einer Rundung vermutet, die die Landschaft einnimmt. „Die Formen der Buchstaben wurden eng gebohrt, der Abstand zwischen den Bohrlöchern weggefräst. Die Naturkruste blieb zum großen Teil bestehen“, erklärt Berger.

Die Installation ist ein Zusammenspiel von Stein und Landschaft sowie von Form und Kontur, die sich abwechseln und zugleich ineinander übergehen. Die größte Herausforderung bestand darin, „die Grenzen des Granits auszuloten, die Tiefe an manchen Stellen und das Voneinander-Lösen von positivem und negativem Teil“ sowie die Frage: „Löst die entstandene Skulptur Empfindungen, Gedanken aus und schafft sie Atmosphäre?“, fragt die Künstlerin.

 

Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:

Skulptur des Monats Mai - Zylon von Ursula Rutishauser
Mai 2017: Die Skulptur „Zylon“ aus Marmor von Ursula Rutishauser. (Foto: Scuola di Scultura)
Skulptur des Monats April - Tim Bennett
April 2017: Die Triologie von Tim Bennett „Rose“, „Bouquet“ und „Marble“(Foto: Constanza Meléndez, 2016 / Galerie Jo van de Loo, München)
Skulptur-des-monats-märz-Das-Haus-vom-Nikolaus-Schmidt
März 2017: Die Skulptur fertigte Robert Schmidt-Matt aus rotem Schweinstäler Sandstein. (Foto: Thomas Brenner)
Skulptur-des-monats-februar-dancing-column-tony-cragg
Februar 2017: Die „Dancing Column“ aus Seeberger Sandstein von Tony Cragg. (Foto: Charles Duprat)
skulptur-des-monats-januar-oloid-sabine-rassow
Januar 2017: Das Oloid aus kretischem Marmor von Sabine Rassow. (Foto: Piet Freitag)
skulptur-des-monats-dezember-mops-steve-seguin
Dezember 2016: „Der Mops“ von Steve Seguin aus Udelfanger Sandstein. (Foto: Bernd Decker)
skulptur_des-monats-november-homme-alberto-giacometti
November 2016: „Homme“ aus weißem Marmor von Alberto Giacometti. (Foto: Foto: Kunstmuseum Basel / Martin P. Bühler)
skulptur-des-monats-oktober_eisbaer_peter_hecht
Oktober 2016: Der liegende Eisbär aus Carrara Marmor von Peter Hecht. (Foto: Peter Hecht)
skulptur-des-monats-September-traumsaat-emanuel-wagner
September 2016: Die Skulptur „Traumsaat“ aus grünlichem Diabas von Emanuel Wagner. (Foto: Steinmetz Hans Wagner KG)
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August 2016: Die Schwingungen der Skulptur „Steinskúfa“ von Karin Reichmuth versetzen sie in Bewegung. (Foto: Þröstur Eggertsson)
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Juli 2016: „Nautilus“ aus Marmor von Ulrike Glaubitz. (Foto: Künstlerin)
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Juni 2016: „Hände“ aus Carrara Marmor von Sabine Harborth . (Foto: Künstlerin)
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Mai 2016: „Die Träumende“ von Florian Widmann aus Untersberger. (Foto: Birgit Rilk)
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Januar 2016: „Sternenhimmel“, eine hängende Skulptur aus Carrara Marmor und Blattgold, von Riccardo Atta. (Foto: Künstler)