Sopro Profitag im November



Stein Magazin
Foto: Sopro

Der Sanierungsmarkt, schnelle Baustellen und Selbstmotivation sind dieses Jahr die Themen der Fachtagung des Bauchemie-Herstellers in Wiesbaden.

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Das Sopro-Schulungsteam beim Profitag im Vorjahr.
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Dipl.-Ing. (FH) Mario Sommer (Leiter der Anwendungstechnik/Objektberatung) eröffnete
den 7. Profitag 2018.
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In den Praxiszirkeln geht es 2019 um die Themen Bauen im Bestand, Fugentechnik und Abdichten.
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Fliesenlegermeister Thomas Gutsche (Sprecher), Guido Franz und Benjamin Kraus beim Praxiszirkel „Verlegesysteme für den Außenbereich“ während des Sopro Profitags im vergangenen Jahr

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Dipl.-Ing. (FH) Björn Rosenau (Leiter Objektberatung) bei der praktischen Vorführung des Sopro Escan, einem elektrischen Fehlstellenmesssystem zur Überprüfung von Verbundabdichtungen beim Profitag 2018

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Sopro veranstaltet im November an zwei Terminen den mittlerweile 8. Sopro Profitag. Es gibt Vorträge zu Branchenthemen und verschiedene Praxisvorführungen. Die Fachtagung richtet sich an Fliesen-, Boden- und Estrichleger, Mitarbeiter aus dem Fliesen- und Baustofffachhandel, Garten- und Landschaftsbauer, Steinmetze und Bauhandwerker aus den Ausbaugewerken.

Die Referenten und Vortragsthemen:
– Susanne Ciampa: Bereit für den Markt von morgen – mehr Sanierung statt Neubau
– Roland Stranski: Geringe Fußbodenaufbauten – trotzdem beheizt
– Heinrich Huber: Loch drin, Kante ab – Sanierung von Fliesen und Platten ohne Rückbau
– Dirk Dietz: Das Generationen Bad – Ein Bad für Alle
– Sebastian Kammerer von Sopro: Die schnelle Baustelle
– Dr. Marco Freiherr von Münchhausen: Effektive Selbstmotivation/Digitalisiertes Gehirn und wie uns die modernen Kommunikationssysteme die Arbeit erschweren

Sopro-Experten gehen in den Praxiszirkeln auf die Themen Bauen im Bestand, Fugentechnik und Abdichten ein.

8. Sopro Profitag – Infos kompakt:
19. und 21. November 2019, 9.00 bis 16.30 Uhr
Wiesbaden
Link zu allen Angeboten der Sopro-Profiakademie und Anmelung zum Profitag (80 Euro Teilnahmegebühr)

Den Infoflyer inkl. Anmeldeformular gibt es auch hier direkt zum Download:
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Scuola di Scultura öffnet wieder

Stein Magazin
etwa Bildhauen für Fortgeschrittene und Gipsmodelle. Foto: Scuola di Scultura

Am Fuße des Marmorbergs im Tessiner Peccia geht’s wieder los. In Sommer-Kursen wie figürliches Modellieren und Bildhauen für Fortgeschrittene sind Plätze frei.

Im Mai startete die Scuola di Scultura ein Crowdfunding. Denn wegen Corona konnte sie monatelang lang weder Kurse anbieten noch Gäste empfangen. Das angestrebte Fundingziel von 50.000 CHF wurde weit übertroffen. Insgesamt kamen 93.724 CHF zusammen. Seit Anfang Juni gibt die Schule nun wieder Kurse.

In verschiedenen Kursen sind Plätze frei:

Figürliches Modellieren und Gipsabguss

vom 28. Juni bis 3. Juni 2020
Unter der Leitung von  Thomas Hunziker modellieren die Teilnehmenden einen weiblichen Akt in Ton. Sie arbeiten an drei Tagen an dem Modell gearbeitet. Die Figur wird dann mit Gips abgeformt und kann in Gips oder Zement gegossen werden.



Steinbildhauen für Fortgeschrittene – Resculpting
vom 19. bis 31. Juli
Alle Teilnehmenden bringen eine Fotografie, Zeichnung oder ein Video eines plastischen Werks mit. Unter Anleitung von Kursleiter Roland Hotz meißeln sie die persönliche, soweit wie möglich von Hand, als „Taille-Direct“ in ein Stück Peccia-Marmor.

Gips direkt
vom 2. bis 7. August 2020
In dieser Kurswoche leitet Hansulrich Beer  die Teilnehmenden an, direkt mit Gips Modelle zu gestalten, die später in Stein oder Holz umgesetzt werden können.

Steinbildhauen für Fortgeschrittene – Drehung

vom 16. bis 28. August 2020
In diesen beiden Kurswochen steht das Thema “Drehung” im Fokus. Kursleiter Hans-Peter Profunser leitet die Teilnehmenden an, ihre individuelle Formensprache zu entwickeln und herauszuarbeiten.



Alle Kurse sowie die Anmeldungsformulare finden sich auf der Seite der Schule.

Kraftprotz mit Geschichte

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bis auf kleine Bereiche

In der Oktoberausgabe 2017 berichtet die STEIN über die Fassadenrestaurierung des historischen Wasserkraftwerks Raffelberg in Mülheim an der Ruhr. Das fast 100 Jahre alte Querbauwerk ist mit Ettringer und Weiberner Tuffsteinen verkleidet und hatte im Laufe der Zeit schwarze Patina angesetzt. Die erforderlichen Maßnahmen waren vielfältig: Reinigen, Rückverankern, Fugenmaterial erneuern, Vierungen setzen. Wie auch bei der ehemaligen Bahndirektion in Köln (siehe STEIN 04/2017) hat die Firma Denkmalpflege Schorn die fachmännischen Arbeiten durchgeführt.

01-schwarze Patina
Vor der Reinigung: Blick von der Raffelbergerbrücke auf die fast 100 Jahre alte Tuffsteinfassade, die von einer schwarzen Patina überzogen ist. Foto: Denkmalpflege Schorn
02-Fassadenschäden
Nach der Reinigung: Detailfoto von Steinkonsole und Bogenstein sowie fehlendem Fugenmaterial. Foto: Denkmalpflege Schorn
03-neue Bogensteine
Stark beschädigte Steine mussten ersetzt werden. Die neuen Steine, hier ein Bogenstein, wurden in der Werkstatt aus dem gleichen Tuff gefertigt. Foto: Denkmalpflege Schorn
04-alte Balkonbrüstung
Die Balkonbrüstung: Durch Frost-Tau-Wechsel rosteten die Eisenteile und sprengten die Betonabdeckung. Foto: Denkmalpflege Schorn
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Zuerst hat man die brüchige Betonabdeckung und die rostigen Eisenteile mit dem Stemmeisen entfernt … Foto: Denkmalpflege Schorn
06-neuer-Edelstahl
… und neue Edelstahlteile stattdessen eingebaut. Foto: Denkmalpflege Schorn
07-neue Brüstung
Den Abschluss bilden jetzt neue anthrazitfarbene Steine aus Mendiger Basaltlava mit feingeschliffener Oberfläche. Foto: Denkmalpflege Schorn
08-nach Restaurierung
Die Natursteinfassade ist mittlerweile, bis auf kleine Bereiche, gereinigt und restauriert. Foto: Tanja Slasten
09-Innenraum
In der großen Halle, deren Innenwände mit Travertin verkleidet sind, stehen noch die Originalgeneratoren aus den 1920er-Jahren. Foto: Tanja Slasten

Interessierte können bei einer Hafenrundfahrt auf der Ruhr unter anderem auch hinter die Kulissen des denkmalgeschützten Wasserkraftwerks schauen und dabei die Originalgeneratoren aus den 1920er-Jahren bewundern.

Standort:                   Raffelbergbrücke 8 in 45478 Mülheim an der Ruhr

Anmeldung unter:     0208 960 960 oder 0208 960 999 6