Fachvorträge zur Direktgewinnung und Maschinen-Wirtschaftlichkeit



Vom 30. August bis 1. September zeigt Mendiger Basalt schwere Baumaschinen live bei der Gewinnung, Erdbewegung und Aufbereitung im Steinbruch und bietet Fachvorträge.


Mendiger_Basalt
Bei den Steinbruchtagen in Mendig können Besucher Maschinen testen und sich bei Fachvorträgen mit Experten austauschen. Foto: Mendiger Basalt

Die Steinbruchtage geben zum einen den Kunden von Mendiger Basalt die Möglichkeit, den Natursteinproduzenten in seinen Abläufen und Arbeitsweisen direkt vor Ort kennenzulernen. Das Unternehmen baut in zwei Gruben in Mendig, sowie je einer in Mayen und Weibern ab und zeigt bei den Steinbruchtagen seine Produkte sowie Abbau- und Produktionsanlagen.

Kunden der Maschinenunternehmen Liebherr/Beutlhauser Frank, Epiroc (ehemals Atlas Copco) und Wirtgen/Kleemann, in erster Linie Steinbruchbetreiber und Recyclingunternehmen, lernen verschiedene Baumaschinen kennen und dürfen sich auf den Austausch mit erfahrenen Maschinenführern freuen. Wer einen entsprechenden Führerschein besitzt, kann die Maschinen selbst testen. Die Besucher haben dabei die Chance, gemeinsam mit den Herstellern verschiedene Anwendungsfälle nachzustellen.

Anders als bei der Stone+tec – bei der Mendiger Basalt als Mitglied des Deutschen Naturwerkstein-Verbands ebenfalls am DNV-Gemeinschaftsstand vertreten sein und seine Werksteine vorstellen wird – dreht sich bei den Steinbruchtagen also alles um die Gewinnung und Produktion. Fachreferenten beleuchten in Vorträgen zum Beispiel die Überwachung der Maschinen-Wirtschaftlichkeit sowie das Thema Direktgewinnung ohne Sprengstoffeinsatz, kündigt Rainer Krings, Geschäftsführer bei Mendiger Basalt, an. Auch der vernetzte Steinbruch steht als Thema auf dem Plan, denn die Digitalisierung hält im gesamten Produktionsprozess Einzug und führt zu einem Wandel in der Gewinnungsindustrie.

Das Maschinenprogramm der einzelnen Hersteller sei noch in der Abstimmung – “aber Interessierte können sich auf eine größere Anzahl von Maschinen im Dauer-Einsatz freuen”. Die Steinbruchtage will Krings künftig alle drei Jahre veranstalten. 

Seit 1995 liefert der Sägebetrieb Naturstein aus der Eifel. Er bietet Mendiger Basaltlava und Mayener Basaltlava als Blöcke, gesägte Ware und Pflastersteine an, Weiberner Tuff als Block- oder Sägeware sowie Basalt- und Tuff-Schüttgut.



Steinbruchtage Mendig: 30.08. – 01.09.2018, genaues Programm folgt

– Baumaschinen von: Beutlhauser/Frank-Liebherr Baumaschinen, Epiroc und Wirtgen/Kleemann

– Adresse: Ernst-Abbe-Straße 2, 56743 Mendig

– Anmeldungen sind bereits per Email möglich

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Die Ausstellung konzentriert sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie gibt Einblicke in Themen wie Entwicklungslinien in der Gesetzgebung, stellt Fragen nach Vergeltung und Strafe sowie beleuchtet neue Formen wie Diversion und Mediation. Im Vordergrund steht das Recht, das Miteinander von Menschen – früher und heute – sowie die gesellschaftlichen Spielregeln.

„Ich gehe gerne und die Gedanken beginnen zu fließen über die Zusammenhänge in unserem Dasein, ich erkenne, dass alles mit allem zusammenhängt, der Teil und das Ganze, definiert durch das Wort UND, drei Buchstaben, in positiver und negativer Form, die auch durch die Art ihrer Aufstellung diesen Gedanken formulieren.“ Mit diesen Worten erklärt die Bildhauerin Gabriele Berger ihre Granitinstallation „UND“. Das Kunstwerk symbolisiert das Zusammenleben – ein Zusammenspiel und eine Wechselwirkung von Architektur und Stein, Stein und Landschaft, Landschaft und Kultur, Kultur und Menschen.

Die Installation besteht aus drei Granitobjekten, die zwei bis drei Meter hoch sind. Die einzelnen Buchstaben sind nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen. Erst bei genauerem Hinsehen wird das Wort als Ganzes wahrgenommen. Die drei Buchstaben unterscheiden sich in ihrer Ausfertigung: Während das N als ein klar ausgeschnittener Buchstabe zu erkennen ist, wurde ein anderer Stein in U-Form mit verlängertem Arm ausgehöhlt. Das D wird in einer Rundung vermutet, die die Landschaft einnimmt. „Die Formen der Buchstaben wurden eng gebohrt, der Abstand zwischen den Bohrlöchern weggefräst. Die Naturkruste blieb zum großen Teil bestehen“, erklärt Berger.

Die Installation ist ein Zusammenspiel von Stein und Landschaft sowie von Form und Kontur, die sich abwechseln und zugleich ineinander übergehen. Die größte Herausforderung bestand darin, „die Grenzen des Granits auszuloten, die Tiefe an manchen Stellen und das Voneinander-Lösen von positivem und negativem Teil“ sowie die Frage: „Löst die entstandene Skulptur Empfindungen, Gedanken aus und schafft sie Atmosphäre?“, fragt die Künstlerin.

 

Hier sehen Sie die Skulpturen der letzten Monate:

Skulptur des Monats Mai - Zylon von Ursula Rutishauser
Mai 2017: Die Skulptur „Zylon“ aus Marmor von Ursula Rutishauser. (Foto: Scuola di Scultura)
Skulptur des Monats April - Tim Bennett
April 2017: Die Triologie von Tim Bennett „Rose“, „Bouquet“ und „Marble“(Foto: Constanza Meléndez, 2016 / Galerie Jo van de Loo, München)
Skulptur-des-monats-märz-Das-Haus-vom-Nikolaus-Schmidt
März 2017: Die Skulptur fertigte Robert Schmidt-Matt aus rotem Schweinstäler Sandstein. (Foto: Thomas Brenner)
Skulptur-des-monats-februar-dancing-column-tony-cragg
Februar 2017: Die „Dancing Column“ aus Seeberger Sandstein von Tony Cragg. (Foto: Charles Duprat)
skulptur-des-monats-januar-oloid-sabine-rassow
Januar 2017: Das Oloid aus kretischem Marmor von Sabine Rassow. (Foto: Piet Freitag)
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Dezember 2016: „Der Mops“ von Steve Seguin aus Udelfanger Sandstein. (Foto: Bernd Decker)
skulptur_des-monats-november-homme-alberto-giacometti
November 2016: „Homme“ aus weißem Marmor von Alberto Giacometti. (Foto: Foto: Kunstmuseum Basel / Martin P. Bühler)
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